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Ilfeld

Gespeichert von Frank am/um 5. September 2011 - 16:17

Ilfeld am Harz

Bahnhof in Ilfeld am Harz

Neanderklinik in Ilfeld am Harz

Der  staatlich anerkannte Erholungsort Ilfeld liegt ca. 5 Kilometer von Neustadt am Harz entfernt. Umgeben von bunten Mischwälder liegt der kleine Ort mit seinen Ortsteilen Wiegersdorf und Sophienhof in einem romantischen Tal. Im Jahre 1154 wurde Ilfeld erstmals geschichtlich erwähnt. Das Prämonstratenserkloster erbaute der Ilburger Graf Elger II. und seine Gemahlin Lutrude. Nach dem Aussterben der Ilburger Grafen gelangte Ilfeld zur Grafschaft Hohnstein. Der letzte Abt des Klosters, Thomas Stange, löste das Kloster in Ilfeld 1546 auf und verfügte,  dass das Gebäude als Schule genutzt wird. Heute werden die Häuser als Krankenhaus genutzt. Sie wurden 1993 von der "Neanderklinik Harzwald GmbH " übernommen.

St. Georg Marienkirche in Ilfeld am Harz

Der Bergbau für Kupfer und Steinkohle waren die eigentliche wirtschaftliche Grundlage der Ilfelder Bürger und hat eine fast 300 - jährige Geschichte.  Der "Rabensteiner Stollen" bietet den Besuchern einen Einblick in die schwere Arbeit unter Tage. Hier kann man mit einer kleinen Bahn, dem " Rabenstein-Express", erkunden, welche Entbehrungen es gekostet haben mag, die Steinkohle abzubauen. Im Heimatmuseum findet man viel geschichtliches zum Ort Ilfeld und seiner Umgebung. Im gleichen Gebäude finden Interessierte auch eine Mineralienausstellung. Der Bahnhof der Harzer Schmalspurbahnen in Ilfeld bietet den Kurgästen ein weiteres Highligt. Mit der historischen Harzquerbahn, dem "Quirl", kann man bis zum Brocken, nach Wernigerode oder nach Nordhausen fahren. Wer gern wandert kann dies auch zum Schaubergwerk "Lange Wand" in Ilfeld machen. Hier wurde bis zum Jahr 1760 Kupferschiefer abgebaut. Eine schöne Wanderung auf dem Goetheweg, vorbei an der Gesteinsformation Nadelöhr und Mönch führt nach 1,5 Kilometern direkt zum idyllisch gelegenem Waldbad.  Jung und Alt können sich im solarbeheizten Wasser erfrischen. Wer weiter wandern möchte kommt zum 460 Meter hohen Ochsenkopf. Bergab führt der Weg am Braunsteinhaus vorbei. Dies ist ein historisches Ausflugslokal, welches seine Gäste gern mit regionalen Spezialitäten bewirtet.